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Den Empfangstresen auch akustisch einwandfrei gestalten

In vielen Unternehmen und Verwaltungen gibt es Empfangstresen, an denen Besucher begrüßt werden und zum ersten Mal ihr Anliegen vortragen können. Oft ist dieses nicht für Dritte bestimmt, so z.B. beim Arzt oder auf verschiedenen Ämtern. Allerdings gibt es meist oft mehrere Arbeitsplätze nebeneinander, einige Mitarbeiter telefonieren, während die anderen die Kunden oder Patienten vor Ort betreuen - von Privatsphäre und Diskretionszone kann dann oft nicht die Rede sein. Deshalb ist es wichtig, den Empfangstresen akustisch optimal zu gestalten. Auch Umgebungsgeräusche müssen nach Möglichkeit minimiert werden, damit man sich nicht anschreien muss.

Lösungen von Akustikproblemen

Für diese Probleme gibt es unterschiedliche Lösungen. Man kann beispielsweise Trennwände uzten, die auf oder an der Empfangstheke angebracht werden, aber auch schallschluckende Decken- oder Wandpaneele sind denkbar. Wichtig ist vor allem, dass die Nachhallzeit des Raumes weder zu lang noch zu kurz ist. Diese beeinflusst den Geräuschpegel, der durch mehrere, gleichzeitig sprechende Menschen in einem Raum entsteht sehr stark. Ist der Nachhall zu lang, nimmt die Sprachverständlichkeit empfindlich ab, weswegen man automatisch lauter spricht, um gehört zu werden. Dieser Effekt wird als Lombard-Effekt bezeichnet. Zwar hat man bei langer Nachhallzeit mehr Privatsphäre, andererseits wirkt die Atmosphäre auch ermüdend. Von guter Akustik spricht man, wenn der Nachhall ca. 0,6 und 0,8 s beträgt.

Eine akustische Trennwand kann helfen

Eine gute Lösung bei langen Nachhallzeiten können akustische Trennwände eine gute Lösung sein. Große Exemplare verstellen aber schnell den Raum und machen innklein und eng. Sind die Wände aber entsprechend konstruiert, müssen sie aber gar nicht den ganzen Raum einnehmen und wirken dabei schallabsorbierend. Eine weitere Möglichkeit, mehr Privatsphäre zu schaffen, ist, die Überdeckung durch andere Geräusche. Hintergrundmusik sorgt dafür, dass keine einzelnen Gespräche zu hören sind, indem sie den Geräuschpegel erhöht. Für diesen Zweck gibt es extra komponierte Soundscapes, die nicht aufdringlich sind und trotzdem ihren Zweck erfüllen. Ebenso kann man künstliches Rauschen einsetzen, das ebenfalls einen maskierenden Effekt hat, aber nicht wahrnehmbar ist, es sei denn, es wird abgestellt.